Wallbox

Wallbox: Ihr E-Auto mit eigenem Solarstrom laden

Mit einer Wallbox laden Sie Ihr E-Auto zu Hause sicher und deutlich schneller als an der Haushaltssteckdose. Zusammen mit Ihrer Solaranlage fließt bevorzugt eigener Strom ins Auto. Wir planen Wallbox, Leitungsweg und Zählerschrank und kümmern uns um die Anmeldung beim Netzbetreiber.
  • Laden mit 11 kW – auf Wunsch auch mit 7 oder 22 kW

  • PV-Überschussladen mit passendem Energiemanagement

  • Anmeldung beim Netzbetreiber übernehmen wir

Wallbox-Beratung anfragen
Wallbox: Ihr E-Auto mit eigenem Solarstrom laden

Warum eine eigene Wallbox?

Eine Haushaltssteckdose ist nicht dafür gemacht, stundenlang hohe Leistung abzugeben. Eine fest installierte Wallbox mit eigener Absicherung und Fehlerstromschutz lädt sicher und schneller – und lässt sich mit Ihrer Solaranlage und Ihrem Speicher abstimmen.
Schneller laden
Mit 11 kW dreiphasig statt rund 2,3 kW an der Steckdose.
Eigenen Solarstrom tanken
Überschüsse vom Dach fließen ins Auto statt ins Netz.
Sicher installiert
Eigener Stromkreis, Fehlerstromschutz, fachgerechte Anmeldung.
Per App steuern
Ladevorgänge planen, Verbrauch sehen, Zugang per RFID.

Solarstrom

Laden mit eigenem Solarstrom

Tagsüber erzeugt Ihre Solaranlage oft mehr Strom, als im Haus gebraucht wird. Statt diesen Überschuss nur gegen Einspeisevergütung abzugeben, können Sie damit Ihr E-Auto laden. Das lohnt sich vor allem, wenn das Auto tagsüber zu Hause steht – etwa im Homeoffice, am Wochenende oder als Zweitwagen.
Steht das Auto erst abends in der Garage, kann ein Speicher einen Teil des Solarstroms aufnehmen. Wie viel davon ins Auto gehen kann, hängt von Speichergröße und Hausverbrauch ab. Das rechnen wir in der Planung für Sie durch.
Laden mit eigenem Solarstrom

§ 14a EnWG

Steuerbare Verbrauchseinrichtung nach § 14a EnWG

Wallboxen mit mehr als 4,2 kW Leistung, die seit dem 1. Januar 2024 am Niederspannungsnetz in Betrieb gehen, gelten als steuerbare Verbrauchseinrichtungen. Der Netzbetreiber darf ihren Strombezug bei drohender Überlastung des Netzes vorübergehend drosseln – aber nicht unter 4,2 kW. Ihr übriger Haushaltsstrom ist davon nicht betroffen.
Im Gegenzug zahlen Sie ein reduziertes Netzentgelt. Die Bundesnetzagentur sieht dafür Module vor: eine pauschale Reduzierung, eine prozentuale Reduzierung mit eigenem Zähler und – mit intelligentem Messsystem – zusätzlich zeitvariable Netzentgelte. Welches Modul für Sie infrage kommt und wie die Steuerung technisch umgesetzt wird, regelt Ihr Netzbetreiber.
Gilt für Wallboxen über 4,2 kW mit Inbetriebnahme ab 01.01.2024
Drosselung höchstens bis auf 4,2 kW – kein vollständiges Abschalten
Reduziertes Netzentgelt nach Modul 1, 2 oder 3
Stand 09/2026 nach den Festlegungen der Bundesnetzagentur – keine Rechtsberatung
Steuerbare Verbrauchseinrichtung nach § 14a EnWG

Alpha ESS

Alpha ESS SMILE-G3-EVCT11

Die SMILE-G3-EVCT11 ist die Wallbox aus dem Alpha-ESS-System und unser Standard zum SMILE-G3-Speicher. Sie ist laut Datenblatt mit den Wechselrichtern SMILE-G3-T4 bis T20 kompatibel, erscheint im Alpha-Monitoring und schaltet automatisch zwischen ein- und dreiphasigem Laden um – das ist für das Laden mit Solarüberschuss wichtig.
11 kW dreiphasig, Ladestrom 6 bis 16 A
Typ-2-Anschluss, bei uns mit 7-m-Ladekabel
RFID-Zugangsschutz, Karte im Lieferumfang
Integrierter 6-mA-DC-Fehlerstromschutz
OCPP 1.6 JSON, WLAN, RS485
Schutzart IP54, −30 bis 50 °C, 2 Jahre Herstellergarantie

Solplanet

Solplanet SOL APOLLO

Die SOL APOLLO von Solplanet bieten wir mit 11 kW und 5 m Ladekabel an. Das Gehäuse ist nach IP65 und IK10 geschützt und damit für draußen geeignet. Geladen wird per App, RFID oder NFC; geplantes Laden und Laden in Schwachlastzeiten sind möglich. Für das Laden mit Solarüberschuss ist laut Datenblatt ein optionaler Energiezähler nötig.
11 kW dreiphasig, 16 A, Typ 2 mit 5-m-Kabel
Schutzart IP65, Schlagfestigkeit IK10, UV-beständig
WLAN, Bluetooth, LAN und RS485
DC-Fehlerstromerkennung 6 mA, Überspannungsschutz Typ III
Solplanet SOL APOLLO

Ablauf

Von der Anfrage zur fertigen Wallbox

1
Anfrage
Sagen Sie uns, welches Auto Sie fahren und ob Sie eine Solaranlage oder einen Speicher haben.
2
Prüfung
Wir sehen uns Zählerschrank, Stellplatz und Leitungsweg an – vor Ort oder anhand Ihrer Fotos.
3
Angebot
Sie erhalten Wallbox, Kabelarbeiten und Installation in einem Angebot.
4
Anmeldung und Montage
Wir melden die Wallbox beim Netzbetreiber an, montieren sie und nehmen sie in Betrieb.

Haben Sie bereits eine PV-Anlage?

Ja
Geplant
Nein

Häufige Fragen – kurz beantwortet

Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen. Ihre Frage fehlt? Schreiben Sie uns – per WhatsApp oder über den Check.
Welche Ladeleistung brauche ich?
Für die meisten Haushalte reichen 11 kW. Damit laden Sie über Nacht auch große Akkus, und viele E-Autos nehmen an Wechselstrom ohnehin höchstens 11 kW auf – das steht in den Fahrzeugdaten. 22 kW lohnen sich nur, wenn Ihr Auto diese Leistung annimmt und Sie oft schnell nachladen müssen. Eine 22-kW-Wallbox braucht außerdem die Zustimmung des Netzbetreibers.
Kann ich nur mit Solarstrom laden?
Ja, wenn Wallbox und Energiemanagement zusammenarbeiten. Die Ladeleistung folgt dann dem Solarüberschuss. Weil ein Auto einphasig ab etwa 1,4 kW und dreiphasig ab etwa 4,1 kW lädt, hilft eine automatische Phasenumschaltung, auch bei wenig Sonne zu laden. Reicht der Überschuss nicht, lädt das Auto langsamer oder pausiert – oder Sie schalten auf schnelles Laden um.
Was bedeutet § 14a EnWG für meine Wallbox?
Wallboxen über 4,2 kW, die seit 2024 in Betrieb gehen, gelten als steuerbare Verbrauchseinrichtungen. Der Netzbetreiber darf ihre Leistung bei drohender Netzüberlastung vorübergehend auf 4,2 kW drosseln, aber nicht abschalten. Dafür zahlen Sie ein reduziertes Netzentgelt. Die Details regeln die Bundesnetzagentur und Ihr Netzbetreiber (Stand 09/2026). Eine Rechtsberatung ersetzt diese Übersicht nicht.
Muss ich die Wallbox anmelden?
Ja. Jede Wallbox muss beim Netzbetreiber angemeldet werden; Wallboxen über 12 kVA – also 22-kW-Geräte – brauchen vorher seine Zustimmung. Zusätzlich greift bei Geräten über 4,2 kW die Regelung nach § 14a EnWG. Die Anmeldung übernehmen wir mit Ihrer Vollmacht, damit Sie sich darum nicht kümmern müssen.
Gibt es eine Förderung für Wallboxen?
Für eine Wallbox am Einfamilienhaus gibt es nach unserem Stand vom September 2026 keine bundesweite Förderung; einzelne Länder oder Kommunen haben eigene Programme. Für Mehrparteienhäuser läuft seit April 2026 das Bundesprogramm „Laden im Mehrparteienhaus“, das sich an Eigentümergemeinschaften, private Vermieter und kleinere Unternehmen richtet. Ob für Sie etwas infrage kommt, prüfen wir gern – ohne Förderzusage.
Passt jede Wallbox zu jedem Speicher?
Zum Laden ja – alle drei Modelle laden E-Autos mit Typ-2-Anschluss. Für das Laden mit Solarüberschuss muss die Wallbox aber mit Ihrem Energiemanagement zusammenarbeiten. Die Alpha ESS SMILE-G3-EVCT11 gehört zum SMILE-G3-System; bei EcoFlow und Solplanet hängt es vom vorhandenen Energiemanagement und gegebenenfalls einem zusätzlichen Zähler ab. Das klären wir vor dem Angebot.
Kann ich die Wallbox auch ohne Solaranlage nutzen?
Natürlich. Die Wallbox lädt dann mit Netzstrom. Mit geplantem Laden können Sie Ladezeiten festlegen; mit einem dynamischen Stromtarif wie Lehnergy lässt sich bevorzugt in günstigen Stunden laden. Wenn Sie später eine Solaranlage ergänzen, planen wir das Zusammenspiel mit der vorhandenen Wallbox gleich mit.
Wie lange dauert das Laden?
Als grobe Rechnung gilt: nachzuladende Energiemenge geteilt durch Ladeleistung. 40 kWh dauern mit 11 kW also knapp vier Stunden, dazu kommen Ladeverluste. Die tatsächliche Dauer hängt auch davon ab, wie viel Leistung Ihr Auto annimmt und ob Sie mit Solarüberschuss laden. Für die meisten Alltagsfahrten reicht eine Ladung über Nacht oder tagsüber mit Sonne.